Die Albertstadt

(ehemalige Garnisonsstadt)

 

König Albert, als Kronprinz Befehlshaber der Maas-Armee im Deutsch-Französischen Krieg (1870/71) errichtete nach dem Krieg und der anschließenden Gründung des Deutschen Reiches im nördlichen Teil Dresdens eine der größten Garnisonsstädte Europas.
Kasernen beherbergten über 20.000 Soldaten, es gab Manöver- und Exerzierplätze, Kasernen, Verwaltungsgebäude, Friedhöfe, eine Garnisonskirche und ein riesiges Depot für die Unterbringung der Waffen und Geschütze…
Das gesamte Gebiet war vollkommen autark: ein Heizkraftwerk, Gleisanschlüsse, eigene Wasser- und Stromversorgung, eine Heeresbäckerei…

Heute hat sich das Bild gewandelt. 1945 zur Stadt Dresden eingemeindet, zu DDR-Zeiten als riesiger Industriestandort genutzt, hat die Stadt heute die meisten Gebäude anderweitig in Gebrauch. Einzig die Heeresschule für Offiziere und das Militärhistorische Museum haben noch militärischen Charakter.

Dennoch: Ein Besuch lohnt sich. Die Gebäude und Anlagen sind inzwischen aufwändig restauriert. Nichts erinnert an militärischen Pomp. Das Militärhistorische Museum mit dem von Stararchitekten Daniel Libeskind sehenswerten architektonischen Eingriff in das Gebäude ist allein schon den Besuch wert.

 

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Dauer der Führung: ca. 3 Stunden

Preis: 110 Euro / Führung

Alle Führungen verstehen sich ohne Eintritts-, Miet- und Fahrgelder.
Auf Wunsch vermittle ich Ihnen auch gern einen der Gruppenstärke entsprechenden Bus (Preise auf Anfrage).

Kontakt

Erhard Riedel

0351263040-1
01727701576

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